Über mich

Hallo, schön, dass du diese Seite gefunden hast und etwas über mich erfahren möchtest!

Ich bin Katrin, wohne mit meiner Familie in Frankfurt am Main. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter, die 16 und 11 Jahre alt sind. An der Universität in Köln habe ich vor längere Zeit Diplom-Pädagogik mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung studiert. Zuletzt habe ich an einer Frankfurter Berufsschule als Berufsberaterin und unterstützende Lehrkraft im Schulunterricht gearbeitet.

Das Foto wurde in der Fotofabrik in Frankfurt gemacht.

Momentan bin ich nicht berufstätig, was angesichts von Corona und Homeschooling aber gut war, sonst wären die Tage hier noch anstrengender geworden.

Was heißt gut genug?

Diese Seite hat den Titel „Gut genug“. Es geht hier um ein Menschenbild. Wir alle sind, so wie wir sind, gut genug. Glaubst du das? Denkst du über dich selbst, dass du gut genug bist? Wie denkst du über andere Menschen? Sehr wahrscheinlich hast du im Laufe deines Lebens eher vermittelt bekommen, dass an dir etwas falsch ist. Mir fällt es auch immer wieder schwer, das mit voller Überzeugung über mich selbst zu sagen. Aber im Grunde meines Herzens weiß ich, dass es so ist.

Leider wird mit sich zufrieden zu sein, sich gut genug zu finden, oft damit gleichgesetzt, eingebildet und unbescheiden zu sein. Es gilt als realistisch und erwachsen, sich selbst zu kritisieren und ständig nach Verbesserungspotenzial zu suchen, sich andauernd selbst zu optimieren. Und auch an anderen lassen wir oft genug kein gutes Haar. Unsere alltägliche Kommunikation, ob im Privaten oder im Politischen ist von Dominanz, Diffamierung, Kritik, Belehrung, Diagnosen, Analysen und Zuschreibungen geprägt. Von Selbst-Aufwertung und Abwertung des Anderen.

Dabei kann Kommunikation nur gelingen, wenn wir einander als gleichwertig verstehen und wenn die Bedürfnisse aller gleich viel gelten. Wenn wir uns zurücknehmen können, wenn wir wirklich zuhören können, uns in die andere Person hineinversetzen können.

Drei Menschen sitzen mit dem Rücken zum Betrachter auf einer niedrigen Bank in einem Museum und betrachten dicht aneinander gehängte Schwarz-Weiß-Fotos von anderen Menschen
Wir sind alle gut genug

Ich wünsche mir, dass wir insgesamt anders miteinander umgehen, dass wir uns wohlwollend in Ruhe lassen, aufhören, uns mit Erwartungen aneinander verrückt zu machen und unsere eigenen Anspruchshaltungen in Frage zu stellen. Ich wünsche mir mehr Ermutigung anstatt mit der Phrase „du musst halt realistisch sein“, Wünsche, Träume und Eigeninitiative platt zu machen.

Kommunikation um-lernen

Wie die meisten habe, ich eine solche bedürfnisorientierte, auf Gleichwertigkeit und Ermutigung basierende Kommunikation nicht gelernt. Und deswegen meckere ich selbst noch viel zu sehr rum, suche das Haar in der Suppe, denke schlecht über mich selbst. Statt zu sehen, was schon gut ist und Lösungen zu suchen, fixiere mich auf Probleme.

Es gibt also noch viel dazu zu lernen. Deswegenmöchte ich ab September eine Ausbildung zur „Encouraging-Trainerin“ bei Theo und Julitta Schoenaker machen. Sie arbeiten schon lange zu dem Thema, wie ein ermutigende, wertschätzender Umgang miteinander gelingen kann. Ich hoffe, dass Corona es möglich macht, dass die Ausbildung wie geplant starten kann. Über die Ausbildung werde ich dann auch hier berichten.

Ermutigung wünsche ich mir auch, wenn es um unseren Umgang miteinander als Gesellschaft geht. Wir stehen nicht erst seit Corona vor globalen Herausforderungen. Und ich bin ganz sicher, dass der bisher eingeübte Kommunikationsstil aus Dominanz und Konkurrenz dazu beiträgt, dass wir bisher nicht besonders gut daran sind, Entwicklungen zum Besseren anzustoßen.

Wann ist mein Leben gut genug?

Gut genug heißt für mich aber auch, sich selbst zu hinterfragen, wenn es um die eigenen Ansprüche an Besitz, Konsum und Mobilität geht. Hier ist die Kernfrage: „Was brauchen wir wirklich?“ Was ist für ein gutes Leben unverzichtbar und was ist Bonus oder Statussymbol? Welche Bedürfnisser erfüllen wir uns denn wirklich mit dem neuen großen Auto, den Fernreisen, denn Unmengen an Dingen in unseren Schränken? Macht uns das alles eigentlich wirklich zufrieden? Gibt es nicht auch andere, nachhaltigere Wege, sich diese Bedürfnisse zu erfüllen?

Einen Impuls in diese Richtung möchte ich mit meinen Experimentellen Reisen durch Frankfurt setzen. Sie bieten eine Alternative zu den üblichen Stadtführungen und machen es möglich, die eigene nähere Umgebung einmal anders kennen zu lernen. Je nach Art der Tour weiß die Gruppe zu Beginn noch nicht, wo sie am Ende ankommen wird. Oder der Verlauf der Reise wird durch die Beiträge der Teilnehmer:innen selbst bestimmt. Wegen Corona konnte ich lange keine Experimentellen Reisen mehr anbieten, im Spätsommer soll es aber wieder losgehen. Die Reisen werden dann über diese Seite buchbar sein. Wie so eine Experimentelle Reise ablaufen kann, kannst du hier nachlesen.

Wenn du aus Frankfurt und Umgebung bist und dich für eine experimentelle Reise interessierst, schreib mir eine E-Mail, dann nehme ich dich in die Interessent:innenliste auf.

Du bist hier also richtig, wenn du dich mit mir auf den Weg machen möchtest zu einem Leben, das gut genug ist.

Gemeinsam zum GutGenug!

Du findest mich auch auf Instagram, da heiße ich @gutgenug_ffm, genau übrigens wie auch auf Twitter. Da bin ich aber eher privat unterwegs.

Herzliche Grüße

Katrin